Fruchtsäuren

Als Fruchtsäuren werden die im Obst vorkommenden α-Hydroxy-Carbonsäuren, -Dicarbonsäuren und -Tricarbonsäuren sowie auch Dicarbonsäuren bezeichnet.

Wichtister Vertreter ist die Apfelsäure (L-2-Hydroxybutandisäure) mit ihren Salzen, den Malaten. Das Vorkommen ist in unreifen Früchten besonders hoch und nimmt mit zunehmendem Reifegrad der Frucht ab. Der Gehalt ist in Pflaumen mit ca. 1220 mg/100 g besonders hoch, in Äpfeln mit 550 mg/100 g deutlich geringer. Der Name geht auf den Entdecker C.W. Scheele zurück, der die Säure 1785 aus Apfelsaft isolierte.

Die Citronensäure (2-Hydroxypropan-1,2,3-tricarbonsäure) kommt insbesondere in der Zitrone (4920 mg/100 g) und anderen Citrus- und Beerenfrüchten vor.

Im Wein wurde -ebenfalls von Scheele - die Weinsäure aus Ihren Kaliumsalz, dem Weinstein (Kaliumtartrat) isoliert. 1819 wurde die Traubensäure entdeckt, die sich als Racemat, einem 1:1-Gemisch aus D- und L-Weinsäure erwies.

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Letztes Update dieser Seite: 01.11.2012 - IMPRESSUM